Anspruch auf Lebensleistungsrente

Die Anspruchsvorausetzungen der Lebensleistungsrente sind eng

Die Lebensleistungsrente soll verhindern, dass Geringverdiener in die Altersarmut geraten. Oft verfügen diese nämlich lediglich über ein Renteneinkommen einschließlich einer privaten Altersvorsorge im Alter unterhalb dem Niveau der sozialhilferechtlichen Grundsicherung. Der Anspruch auf Lebensleistungsrente hat zur Voraussetzung:

Renteneinkommen im Bereich der staatlichen Grundsicherung

Das Einkommen des Antragstellers darf nicht weit oberhalb des Niveaus der sozialhilferechtlichen Grundsicherung im Alter bewegen.

Private Altersvorsorge

Der Anspruchsteller muss private für das Alter vorgesorgt haben. Unter Altersvorsorge ist hierbei in erster Linie eine Betriebsrente oder die Riester-Rente gemeint.

40 Jahre Leistung für die Gesellschaft

Die Lebensleistungsrente soll eine Rentenaufstockung für die Menschen mit sich bringen, die wenigstens über insgesamt 40 Jahre für die Gesellschaft eine Leistung erbracht haben. Unter Leistung für die Gesellschaft ist zum einen eine 40-jährige Beitragszahlung in die Rentenkasse zu verstehen. Aber auch Zeiten der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen sind Lebensleistungen, die durch die neue Rente honoriert werden und für die Betroffenen einen Abstand zur Sozialhilfe bringen sollen.